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Estero del Ibera22.08.2009 - Colonia Carlos PellegriniUnsere ersten 120 Kilometer Huckelpiste führen uns in die Sümpfe von Ibera. Wir haben die Luft von den Reifen gelassen und sind mit rund 80km/h über die Piste gefegt (mit hoher Geschwindigkeit wird man weniger durchgerüttelt). Den Klappertest hat unser Bus mit Bravour bestanden. Nur unsere Schiebetür will uns ärgern, sie springt immer wieder auf, selbst ein wiederholtes Einstellen der Tür hat bis jetzt nix gebracht. Wir werden das Problem weiter beobachten. In dem sehr kleinen Ort Carlos Pellegrini (weder Bankautomat noch Supermarkt!) steigen wir dann auf ein Motorboot um, um uns für 2 Stunden der Tierwelt vom Wasser aus anzunähern. Das Sumpfgebiet Esteros del Ibera ist nahezu 5000qkm groß und angeblich genauso artenreich wie der Pantanal. Ibera bedeutet in der Sprache der Ureinwohner, der Guarani, "glitzerndes Wasser". Das Yacare, eine Kaimanenart, die überhaupt nicht scheu zu sein scheint, ist hier ebenso zu finden, wie die Anakonda. ![]() Außerdem sehen wir zahlreiche Carpinchos (Wasserschweine), die größten Nager der Welt. Diese putzigen Meerschweinchenverwandten schwimmen zwischen den schwimmenden Inseln herum oder fressen sich mit Grass den runden Bauch voll. ![]() Auch ein Sumpfhirsch lässt sich durch unser Boot, das sich ihm langsam bis auf ca. 20m annähert, nicht beim Fressen stören. ![]() Und natürlich können wir viele verschiedene Wasservögel beobachten, darunter auch einen großen Eisvogel, ein Highlight für Maik ;-). ![]() Um das Naturparadies gen Norden zu verlassen, müssen wir wieder rund 150km Sandpiste zurücklegen. Aber dieser Abstecher hat sich trotzdem gelohnt! Weitere Fotos vom Bootsausflug befinden sich hier, sowie ein kleines Video von der Anfahrt unten dran.
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