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Reisen

Südamerika 2009 / 2010

Ende 2008 fassten wir den Entschluß Deutschland für ein paar Monate den Rücken zu kehren. Nach knapp 9 Monaten der Vorbereitung, angefangen von der Planung der Reise, bis zum Ausbau des Fahrzeug, ging es im August 2009 endlich los nach Buenos Aires. Unser VW T3 Syncro wurde vorab per Schiff auf die Reise geschickt, wir kamen mit dem Flugzeug nach. Von Buenos Aires ging es hoch ins Dreiländer Eck Argentinien, Brasilien, Paraguay zu den Wasserfällen von Iguazu. Dann durch Südbrasilien nach Bonito und weiter durchs Pantanal, wo die Artenvielfalt größer ist als im Amazonas. Wir reisten im Osten von Bolivien ein, um dann quer durchs Land vom tropischen Tiefland bis zum Altiplano auf über 4.000m Höhe zu fahren (Sucre, Lomas de Arena, Salar de Uyuni, Flamingos, Potosi, La Paz, Todesstraße, Serere).
In Peru haben wir uns den Süden des Landes angeschaut (Titicaca-See, Uros, Arequipa, Cusco, Machu Picchu, Nasca Linien, 6000er erklommen und den Pazifik berührt). Ab hier ging es dann nur noch Richtung Süden, mal links der Anden, mal rechts der Anden. Die Highlights auf diesem Streckenabschnitt waren die Ruta 40, der argentinische und chilenische Wein, Besteigung des Vulkan Villarrica, Carretera Austral. Mittlerweile wurde es Sommer in Südamerika mit Temperaturen zwischen 15°C - 20°C, so dass wir viel Glück mit dem Wetter in Patagonien (Gletscher und Nationalpark Perito Moreno, Fitz Roy Massiv, Torres del Paine, Pinguine in Punta Tombo zählen, das Rauschen des Windes in den Flügeln eines Andenkondors erleben) hatten.

Bis nach Feuerland haben wir es nicht mehr geschafft, irgendwann ist auch die schönste Zeit mal zu Ende und wir machten uns entlang der Ostküste von Argentinien wieder auf den Rückweg nach Buenos Aires. Einen Zwischenstopp legten wir noch auf der Halbinsel Valdez ein, um die Tierwelt zu beobachten.

In Buenos Aires wurde unser Reisegefährt wieder per Schiff nach Deutschland geschickt, um für weitere Reisen genutzt zu werden.
Südamerika 2009 / 2010
Wir haben in 7 Monaten knapp 27.000 km, davon über 10.000 Pistenkilometer durch 5 Länder auf dem südameriakanischen Kontinets zurückgelegt. Dabei haben wir einzigartige Landschaften und immer nette Menschen erlebt. Wir können diesen Teil der Erde mit besten Gewissen weiter empfehlen...

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Costa Rica 2006

Das Motto dieser Reise lautet: "Pura Vida - auf in den Regenwald!" Bei der Reiseagentur Travel-to-Nature buchen wir eine dreiwöchige Rundreise durch Costa Rica. An diesem Angebot gefällt uns besonders, dass wir unseren Reiseverlauf individuell zusammenstellen können. Mit den Hotel-Vouchern sind wir flexibel, da die Hotels meist nicht vorab reserviert werden müssen. Mit unserem 4x4 Mietwagen suchen wir uns die Sehenswürdigkeiten aus, die wir sehen wollen.

Wir fliegen im März von Berlin aus über Amsterdam und Orlando nach San Jose und bekommen unseren Mietwagen am nächsten Tag direkt vor das Hotel gestellt. Nach wenigen Kilometern Richtung Norden sind wir schon mitten in der Natur (La Paz Waterfall Gardens) und sehen viele Kolibris und farbenfrohe Schmetterlinge. Den Vulkan Poas bekommen wir leider nicht zu Gesicht, der hängt schon seit mehreren Tagen in den Wolken. Wir fahren direkt weiter zum Vulkan Arenal. Im Hotel "Lomas del Volcan" genießen wir direkt vom Bett aus den grandiosen Anblick schon beim Aufwachen. Ein besonderes Schauspiel findet in der Nacht statt, wir sehen die regelmäßigen Ausbrüche des Vulkans mit der glühenden Lava - echt beeindruckend. Wir baden im Wasserfall, trinken Cocktails mit Blick auf den Arenal oder bummeln durch das Städtchen La Fortuna.
Costa Rica 2006 Es geht weiter Richtung Norden, vorbei am See Arenal, über die Panamericana, in den Nationalpark Rincon de la Vieja, eine sehr trockene, warme Ecke von Costa Rica mit weiteren vulkanischen Erscheinungen (Solfatare, Fumerolen).

Nach so viel Trockenheit fahren wir dann endlich in den Nebelregenwald von Monteverde. Über Hängebrücken zwischen den Baumwipfeln wandernd, erleben wir die Natur aus einer ganz anderen Perspektive. Wir haben dann auch das Glück einen  Göttervogel - Quetzal - zu sehen! Ein grandioses Highlight ist auch Canopy durch den Regenwald - wie Tarzan von Baum zu Baum zu schweben.

An der Westküste entlang geht es in den Nationalpark Manuel Antonio, wo der Regenwald bis direkt zum Meer mit malerischen Stränden reicht. Wir gehen auch in Costa Rica geocachen, faulenzen (wie die Faultiere), machen einen Bootsausflug mit Schnorcheln im Nationalpark Marino Ballena und reisen weiter Richtung Süden. In Serpe buchen wir einen Bootsausflug in die Mangrovensümpfe, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt ist auch hier wieder beeindruckend.
Über den höchsten Punkt der Panamericana zwischen Feuerland und Alaska geht es zum Vulkan Irazu mit dem grünen Kratersee auf über 3400m Höhe. Zum Relaxen reisen wir noch an die Ostküste von Costa Rica. Hier kommt Karibikfeeling auf, wir genießen die Zeit am Strand unter Palmen oder in der Hängematte und wandern durch den Nationalpark Cahuita, wo uns freche Kapuzineraffen fast die Kamera klauen.

Drei Wochen sind schnell vorbei in diesem abwechslungsreichen Land, mit Regenwald, Vulkanen, Atlantik, Karibik und einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt. Die Mietwagenfirma staunte nicht schlecht, dass wir in diesem kleinen Land (Ausdehnung Ost-West: 150km und Nord-Süd: 500km) doch immerhin 2200 Kilometer gefahren sind. Costa Rica - Pura Vida!!!

Bilder von Costa Rica aus unserem Fotobuch...



Letzte Aktualisierung: 29.11.2011

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